Das energie­autarke Haus

,
Perfekt positionierte Solaranlage

Mehrwert für den Verbraucher

  • Unabhängigkeit gegenüber der Strompolitik
  • Schonung der Umwelt und deren Ressourcen
  • Mehrwert für Ihre Immobilie
  • Vermeiden von Abfall
  • Reduktion der Emission
  • Sie sorgen für Ihre Kinder

Die Techniken der regenerativen Energieversorgung sind ausgereift. Das technische Know How  bei den Handwerksbetrieben für die Umsetzung ist vorhanden.

Zahlreiche staatliche  Förderungen der KfW und BAFA sind bereitgestellt.

Die Energieressourcen werden immer knapper, und der Klimawandel ist weltweit sichtbar.

 

Es ist Zeit, zu handeln!

Wie ändert sich unsere persönliche Wohnsituation auf Grund dieser Tatsachen?

Viele Neubauprojekte werden mit innovativen Techniken der Energieversorgung gebaut. Nur mit Neubauten erreichen wir keine Energiewende.

Die energetische Sanierung im Bestand spielt eine entscheidende Rolle. 70 Prozent der Gebäude in Deutschland sind älter als 30 Jahre und erfüllen nicht den Stand der Wärmeschutzverordnung vom Jahr 1976.

 

Neue Innovationen am Markt

Die Herausforderung für die Zukunft ist die Speicherung. Der Hauptanteil der erneuerbaren Energien wird im Sommer gewonnen, jedoch erst im Winter benötigt.

Es gibt bereits kleine Ideen mit großer Wirkung. Ein Energiespeicher-System, welches auf dem Prinzip einer Brennstoffzelle aufgebaut ist, eignet sich bereits für den Hausgebrauch.

Es wurden bereits autarke Häuser, ja sogar Mehrfamilienhäuser gebaut. Sie haben keinen Stromanschluss und verbrauchen kein Öl oder Gas.

Voraussetzung für das Gelingen ist die Bereitschaft der Bewohner, ihren Energieverbrauch zu beobachten, und bewusst mit unseren Ressourcen umzugehen.

Sie müssen nicht auf Komfort verzichten.

 

Energieeffiziente  Haushaltsgeräte, LED Technologie für Beleuchtung und eine perfekte Gebäudeisolation leisten einen großen Beitrag.

Das autarke Haus auf dem Markt zu etablieren, sollte die Wirtschaftlichkeit in drei Gebieten gesteigert werden.

 

1. Energiegewinnung durch die Gebäudefassade

Die komplette Hausfassade ist aus Photovoltaikelemente mit Dünnschichtzellen aufgebaut.

Sie spiegeln nicht, und sind in verschiedenen Farben einsetzbar. Die Module können großflächig  zum Bauen verwendet werden.

Die Schönheit des Hauses leidet nicht darunter.

Photovoltaikelemente liefern jedoch nur die Hälfte der Energie von Solarzellen.

Dies wird durch die großen Flächen  wieder kompensiert. Die Module können vertikal als Fassade verbaut werden. Auch die tiefstehende Sonne im Winter wird optimal genutzt.

Auf dem Dach werden zusätzlich kristalline Module eingebaut.

Berechnungen zeigen, dass der komplette Energiebedarf eines Tages durch eine Sonnenstunde gedeckt wird.

 

2. Speicherung

Die zu viel eingebrachte Energie füllt die Kurz- und Langzeitspeicher.

Durch eine Batterie wird Energie als Kurzzeit Depot gespeichert. Dadurch können 3-4 Tage überbrückt werden. Im Dezember und Januar kommt es zum Stromdefizit.

Überschüssigen Strom liefert die Photopholtaikanlage , der in den Langzeitspeicher fließt.

Dieser wird in Wasserstoff umgewandelt und gespeichert. Bei Nutzung wird der Wasserstoff durch eine Brennstoffzelle in Strom umgewandelt.

Es kann 3000 bis 4000 kWh Strom gespeichert werden. Als Randprodukt entsteht Wärmeenergie, die für Warmwasser und Heizung zur Verfügung steht.

Der Wirkungsgrad liegt hier bei 90 Prozent.

Die Wärmepumpe wandelt einen weiteren Anteil der Sonnenenergie in Wärme um. Diese speist die Heizung und das Brauchwasser, sowie die Kurz- und Langzeitspeicher.

 

3. Verbrauch der Nutzer

Voraussetzung für ein gut funktionierendes autarkes Haus ist, dass die Nutzer ihren Energieverbrauch deutlich reduzieren.

Denn jede Kilowattstunde braucht Speicherkapazität.

Die Speicher sind momentan noch teuer.

Die Bewohner können durch ein Informationssystem ihren laufenden Energieverbrauch kontrollieren.

Sie werden dadurch achtsamer über ihren Energieverbrauch.

 

Gabriele Marschall-Schröter